Heldengedenken 2009 in der Altmark

So wie jedes Jahr, haben die freien Kräfte der Altmark sich getroffen um den Helden des deutschen Vaterlands und deren treu gebliebenen Waffenbrüdern zu gedenken. Früh am Morgen, zu einer Zeit in der selbst die Polizei noch schläft, haben wir in einem kleinen Wäldchen mit 20 Kameraden Aufstellung genommen. Mit der schwarzen Fahne und dem Gedenkkranz voran, marschierten wir geordnet in zweier Reihen der Ruhestätte von 2 Fliegerkameraden, die im Kampf für ein freies Deutschland ihr kostbares Leben ließen, entgegen. Nachdem wir Aufstellung genommen hatten, ging ein Kampfgefährte noch einmal mit ruhigen Worten auf den Sinn des Heldengedenkens ein und mahnt uns, Unseren Toten die Treue zuhalten. Denn Sie starben für uns, für Familie, Volk, und ihr heiß geliebtes Vaterland. Nun stehen wir in Ihrer Pflicht & Ehre den Kampf weiter zuführen, damit ihr Sterben und Leiden nicht umsonst gewesen ist. Der Kranz wird niedergelegt und die Fahnen senken sich der deutschen Heimaterde, in der die zwei Fliegerkameraden Ihre letzte Ruhe gefunden haben, entgegen.

Man hört leise den Wind rauschen und es scheint so als könnte es in Deutschland einen Frieden geben. Doch solange wir nicht unseren Helden öffentlich gedenken können und unser Volk in Freiheit sein Selbstbestimmungsrecht wahrnehmen kann, ist dieser Frieden noch sehr weit entfernt. Wir halten noch einmal vor den Gräbern unserer tapferen Soldaten Inne und begeben uns langsam zu unseren Fahrzeugen zurück. Die Vertreter der Stadt Salzwedel erwarteten uns bereits mit Übereifer & Hochmut. Vor den Toren des Friedhofs angelangt, meinte der Stadt "Sheriff" uns noch ein paar Worte mitteilen zu müssen. Doch leider war die Stimme genauso klein, wie das gesamte Auftreten der Polizei - so dass, seine Worte meine Ohren nicht erreichten! Danach wurde sofort Aufstellung genommen, um auch an diesem Ort der Öffentlichkeit, für unsere Toten Treue zu halten. Die Vertreter der Stadt legten, als sie uns sahen, einen empörten Gesichtsausdruck an den Tag. Dennoch gewöhnten sie sich recht schnell an unsere Anwesenheit.

Just, als das erste Eis gebrochen war, wollten die Stadtherren auch unsere schwarze Fahne in ihrer Nähe haben. Diesen Wunsch konnten wir ihnen natürlich nicht verwehren. Es gab dann nur noch einmal eine kurze Aufregung, als 2 Kameraden den Mut erwiesen, vorzutreten und ihre Häupter für unsere Helden des deutschen Vaterlands, neigten. Diese kleine Geste reichte dem "Sheriff" bereits um einschreiten zu wollen. Zum Glück hatte unser neuer Freund, der bei der Bürgermeisterin stand, ihn zurückgehalten. An dieser Stelle nochmals Besten Dank, "Kamerad"! Alles in Allem war es ein erfolgreicher Tag. Wir werden uns nächstes Jahr wieder sehen, um gemeinsam mit der Stadt unseren Helden zu gedenken. |